Hi,
im Buch von Paul Frere (die Porsche 911 Story) hab ich einen lesenswerten Absatz entdeckt (ca. 1965):
"... Interessant ist, dass anlaesslich der Pressevorstellung des 911S der fuer dessen Entwicklung verantwortliche Ingenieur Helmuth Bott unterstrich, die hoehere Geschwindigkeit sei zum Teil auch den hoeheren Reifendruecken zuzuschreiben. Im Vergleich zum normalen 911 erhoehte sich der Druck vorn von 1.8 auf 2 atü und hinten von 2.2 auf 2.4 atü. Die damals veroeffentlichten Kurven zeigen, dass die daraus ergebende Verminderung des Rollwiderstands einem Leistungszuwachs von 9 PS entspricht, der jedoch durch eine geringe Einbusse an Abrollkomfort erkauft wurde..."
Ich will damit nicht sagen, dass jeder jetzt mit 4 bar rumfahren soll, aber zu wenig Luftdruck scheint teuer erkaufte PS (Sportauspuff, Chiptuning...) sehr schnell zu eliminieren.
Es lohnt sich also, regelmaessig zu kontrollieren (vom Sicherheitsaspekt mal ganz abgesehen).
Gruss
Wolfgang